Tagebuch eines Raucherinnen-Verrückten

02.06.2022 21:50
#1
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Donnerstag, 02.06.2022

Am Montag sah ich wie meine (mittlerweile) Ex-Kollegin in ihr Auto stieg mit einer brennenden Zigarette im Mund. Ich dachte nur "Wow", denn schließlich war ich paar mal bei ihr mitgefahren und da roch es nie, nicht ansatzweise nach Zigarette, sondern nach Kaugummi. Ich gehe davon aus, dass sie erst neulich damit angefangen hat, auch im Auto zu rauchen.

Ansonsten wieder jede Menge heiße Rauchermiezen gesehen. Eine neue Kollegin habe ich auch. Sie ging auf einmal nach draußen. Ich musste mich vergewissern, ob "ES" der Grund war - und ja, er war es.

Ein Top Sighting gab es heute. Eine Frau sitzt auf dem Beifahrersitz auf dem Parkplatz vorm Kik. Sie hält die Hand mit ihren spitzen Nägeln lässig raus aus dem Fenster und ihren Rauchgeruch erkennt man von Weitem. Obwohl ich hätte viel kürzer zu meinem Auto zurückgelangen können, bin ich extra so gelaufen, dass ich nochmal an ihr vorbeilaufe. Ich habe bewusst laut eingeatmet, damit sie es hören kann.

Gestern ist es genau ein Jahr her, dass ich meine Kollegin zum ersten Mal mit Zigarette gesehen habe. Bis zu diesem Tag damals habe ich mich gefragt, ob sie raucht. Und dann sah ich sie damit und dachte nur, Wow, mit der willst, und ja, mit der wirst du mal zusammen arbeiten.

Diese Woche bin ich sehr, sehr viel getriggert worden und mein SF ist wieder mein Hauptfetisch, gegen den alle anderen verblassen.


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16.06.2022 20:27
#2
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16.06.22

Zwischendurch durfte ich eine Kollegin anlernen. Sie hat herrlich verraucht gerochen und das ganze Auto mit ihrem Duft verschönert.

Immer wieder erstaunlich finde ich, wenn ich Pakete in die Ablageorte von Personen lege. Dort, oft ganz versteckt stehen gut gefüllte Aschenbecher, von Personen, von denen man es nicht vermutet und wo ich sogar davon ausgehe, dass sie es eher geheim halten wollen. Eine Fitness- und Cardio-Guru-Tante hat in ihrem Ascher sogar so dünne Frauenzigaretten, es waren "Eve" wenn ich mich recht entsinne.

Ich möchte mich generell viel mehr ins echte Leben stürzen, raus aus der digitalen Welt. Deswegen habe ich auch, nach einer kurzen Phase (siehe meine Posts im Unterforum "Bilder&Videos") meinen Instagram-Account gelöscht. So sehr all diese Bilder auch fetzen und man mit jedem Like etwas Gutes tut, was der Quote gut tut, so ist das einfach nicht das echte Leben. Ich will nicht in einer Scheinwelt leben! Und wie zum Henker soll man auf Bildern den Geruch genießen können?


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